01.02.2010
Das Mittagessen soll warm bei den Patienten ankommen, die Blutproben müssen ins Labor und im OP wird dringend frisches Sterilgut benötigt: In einem Krankenhausverbund sind täglich logistische Höchstleistungen nötig. Das ist oft mit hohen Ausgaben verbunden. Durch gute Organisation lassen sich Logistikkosten jedoch erheblich reduzieren.
„In Zeiten des zunehmenden Kostendrucks sind Kliniken immer auf der Suche nach neuen Einsparpotenzialen. Umso besser, wenn ich die Logistikkosten statt der Personalkosten senken kann“, erklärt Berthold Grunenberg. Als Geschäftsführer der Katholischen Kliniken Emscher-Lippe verantwortet er einen Verbund von drei Krankenhäusern und einem Seniorenheim. Eine Größenordnung, bei der er sich für die Kostenoptimierung Unterstützung ins Haus geholt hat: die Logistikexperten von KIS. Und das hat sich gelohnt: 23 Prozent spart der Krankenhausverbund nun bei Transportfahrten zwischen den einzelnen Häusern und seinem Zentrallager. Hinzu kommen ganze 45 Prozent Ersparnis bei den Portokosten.
Wie das gelungen ist? Ganz einfach: Briefe und Pakete werden nicht mehr per Post, sondern über ein privates Kurierunternehmen versendet, das günstigere Konditionen geboten hat. Komplizierter war die Sache bei den Transporten innerhalb des Verbundes. Doch durch Neukoordinierung der Termine und eine optimierte Streckenplanung ist es gelungen, die Fahrzeugflotte um einen Wagen zu reduzieren.
Zwei Lkws legen nun täglich 250 Kilometer zurück, um Patienten und Ärzte mit allem Notwendigen zu versorgen. „Das Tolle dabei ist: Wir arbeiten noch immer mit unserem alten Dienstleister zusammen und konnten so eine aufwendige Umstellungsphase komplett umgehen“, erzählt Grunenberg begeistert.
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