Gebäudereinigung: Neuausschreibung spart 36 Prozent

01.02.2010

Bild Gebäudereinigung

Gästehäuser, Labore, Büros: Eine große Forschungseinrichtung wie das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg hat zahlreiche verschiedene Räumlichkeiten. Dementsprechend vielfältig sind auch die Anforderungen bei der Gebäudereinigung. Daher hat sich das Institut bei der Neuausschreibung des Reinigungsauftrags Hilfe bei den Experten von KIS geholt. Neben den räumlichen Gegebenheiten mussten hier zudem die komplexen Vorgaben der Verdingungsordnung für Leistungen (VOL) beachtet werden.

GebäudereinigungKIS-Experte Lothar Blach, Profi in Sachen Gebäudereinigung, unterstützte das Institut bei der Ausschreibung für eine Fläche von insgesamt 45.000 Quadratmetern. Neben Forschungs- und Verwaltungsbereichen gehörten dazu ein Hotel und zwei Gästehäuser sowie ein Gebäude, das sich gerade noch im Bau befand. „Bei dieser Größenordnung und den vielen unterschiedlichen Gegebenheiten waren wir auf professionelle Hilfe angewiesen“, so der EMBL-Projektverantwortliche Christian Moritz.

Grundlage für die Optimierung der Reinigungsleistung war eine ausführliche Analyse der Reinigungsinhalte und -abläufe. Auf dieser Basis konnten dann detaillierte Ausschreibungsunterlagen erstellt werden. „Wichtigster Bestandteil sind immer exakte Flächen- und Leistungsverzeichnisse“, erklärt Blach. „Hier gilt: so viel Reinigung wie nötig, aber auch so wenig wie möglich.“

Das Ergebnis der Detailarbeit: Ein neuer Anbieter liefert dieselbe Leistung zu güns-tigeren Konditionen. 36 Prozent der Kosten können so gespart werden. Gleichzeitig sorgen die konkreten Leistungsbeschreibungen dafür, dass das neue Reinigungsunternehmen seine Leistungen zum kalkulierten Preis und innerhalb der geplanten Zeit bewältigen kann. „Wir haben davor zwölf Jahre lang mit demselben Anbieter zusammengearbeitet. Jetzt sind unsere Räume genauso sauber, und wir sparen auch noch etwas dabei. Toll!“, lautet Moritz’ positive Bilanz.

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